Herzlich willkommen Dekanin Dr. Verena Schlarb

Seit 1. September hat der Stadtkirchenbezirk Mannheim eine Dekanin. Am 15. Oktober wird Dr. Schlarb feierlich in ihr Amt eingeführt.

Dekanin Dr. Vere
(Mannheim, 01.09.2026) Wir begrüßen unsere Dekanin Dr. Verena Schlarb! Sie hat am 1. September 2026 ihren Dienst als Dekanin des Stadtkirchenbezirks Mannheim angetreten. Zuvor war sie Gemeindepfarrerin in Heidelberg-Wieblingen. Auf der Sitzung vom 8. Mai 2026 hatten die Synodalen sie mit großer Mehrheit in dieses Amt gewählt. 
 
In Mannheim ist Verena Schlarb keine Unbekannte – und auch für sie ist die Stadt kein Neuland. Denn während ihres Jahres, das sie 2015 bis 2016 im Rahmen der Ausbildungszeit in Mannheim verbrachte, hat sie bereits in Mannheim gewirkt, sowie viele Kontakte zur Pfarrschaft, zu haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden in Gemeinden und zu Menschen in der Stadt geknüpft. 
 
Aus einer sehr lebendigen Gemeindearbeit herkommend, ist es ihr ein Anliegen, Kirche in die Zukunft zu denken – mit einem Blick für das Wesentliche und offen für die Menschen. 

Einführungsgottesdienst am 15. Oktober

Mit einem festlichen Gottesdienst wird Dekanin Dr. Verena Schlarb am 15. Oktober um 19 Uhr in der CityKirche Konkordien von Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart in ihr Amt eingeführt. Wie alle Gottesdienste ist auch dieser öffentlich.

Fragen an unsere neue Dekanin

Eine neue Aufgabe, eine nicht unbekannte und doch auch neue Stadt, viele neue Begegnungen: Im Kurzinterview lernen Sie unsere neue Dekanin näher kennen.
? Was hat Sie gereizt, Dekanin in Mannheim zu werden? 
"Mir ist wichtig, dass in der Kirchenleitung Menschen sind, die die kirchliche Arbeit an der Basis kennen und lieben – und die trotzdem verantwortlich die notwendigen Veränderungen auf den Weg bringen. 
 
Das gemeinsame Ziel ist ja, dass wir mit den erforderlichen Einschnitten Kirche auf die Zukunft ausrichten und lebendig und zuversichtlich von der frohen Botschaft erzählen. Das gemeinsam mit den vielen ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierten zu gestalten, darauf freue ich mich. Und dabei ist mir sehr bewusst, dass eine Dekanin alleine gar nichts bewegen kann. Es geht um eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Leitungsteam, den Gremien, mit Haupt- und Ehrenamtlichen.
 
Außerdem hatte ich mich während meiner Ausbildungszeit in genau diese Stadt verliebt. Ich wollte genau hier Dekanin werden. Ich mag sehr, wie bunt und vielfältig Mannheim ist. Mich reizt, dass Kirche in dieser Stadt mit den relevanten Themen unserer Zeit zu tun hat. Und Kirche kann dazu viel und viel Positives einbringen."
? Was kann Kirche zum Zusammenleben in unserer Stadt beitragen?
"Für uns gilt, für Demokratie einzustehen, christliche Werte und die frohe Botschaft des Evangeliums einzubringen und für Zusammenhalt einzutreten. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Kirche sich in der Stadtgesellschaft und für die Menschen aus ganz unterschiedlichen Milieus, in der Ökumene und bei den Religionsgemeinschaften erkennbar einbringt. Das schließt die drängenden sozialen Probleme ein, bei denen auch unsere Diakonie mit ihren zentralen und dezentralen Angeboten vielen Menschen zur Seite steht.
 
Aussagekräftige Theologie und lebensnahe Predigt, lebendige Kirchenmusik, seelsorgliche Arbeit, gute diakonische und gemeinschaftsstiftende Projekte treffen auf offene Herzen. Menschen sind ansprechbar für Kirche, wenn sie uns als relevant erleben. Davon bin ich überzeugt." 
? Was wünschen Sie sich für die ersten Monate in ihrem neuen Amt?
"Schon im Zusammenhang der Wahl und auch seither habe ich mich sehr über das herzliche Willkommen gefreut, das mir begegnet. Den Rückenwind aus dieser ersten Zeit mitzunehmen, das wünsche ich mir.
Ich freue mich aufs gegenseitige Kennenlernen, auf offene Gespräche, aufs gemeinsame Nachdenken und Ausloten von gemeinsamen Zielen und Wegen. Ich bin neugierig auf viel Neues, das ich kennenlernen werde und auf die Menschen in den Gemeinden und in der Stadtgesellschaft."
? Wenn Sie diesen Satz vervollständigen würden: „Hoffnung bedeutet für mich ...“
"… die Kraft, aus der ich lebe. Ich spüre sie, wenn ich zusammen mit anderen sinnvolle Projekte auf den Weg bringe. Wenn Menschen sich für andere öffnen und Schmerz geteilt werden kann. Wenn ich erlebe, wie junge Menschen sich engagieren und etwas in der Welt bewegen wollen. Hoffnung richtet mich auf die Zukunft aus und nimmt mich in die Verantwortung."
 
(dv) Foto: privat