Polizeiseelsorge - den Helfern helfen

 
Polizist:innen müssen in ihrem Arbeitsalltag oft sehr Schweres verkraften. Da sind Bilder von Unfällen, von Gewaltverbrechen, die sich im Gedächtnis festsetzen. Geräusche, Schmerzensschreie, Hilferufe verfolgen bis in die Träume hinein. Polizist:innen hören von Schicksalen, die sie berühren, sie sehen Leid und Elend. Und oft genug sind sie auch selbst betroffen, werden angegriffen - mit Worten oder auch handgreiflich, werden hineingezogen in Auseinandersetzungen, mit denen sie als Person nichts zu tun haben.
Da kann es gut tun, einen Gesprächspartner zu haben, der von außen auf ein Geschehen blickt, der nicht eingebunden ist in die täglichen Abläufe der Polizei, der eine andere Sicht der Dinge anbieten kann, und der unter Schweigepflicht steht. Genau dafür ist die Polizeiseelsorge da. 
Mit der Polizeiseelsorge sorgen die evangelische und die katholische Kirche dafür, dass Geistliche zur Verfügung stehen, die für Sorgen und Nöte der Polizistinnen und Polizisten ein offenes Ohr haben. Es sind Gemeindepfarrer:innen, die zusätzlich zu ihrem Gemeindedienst mit dieser Aufgabe beauftragt werden.
  

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