Beiträge für viertes Zeitzeugenbuch gesucht
Thema: Flucht und Vertreibung im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg
Aufruf von Brigitte Hohlfeld: Noch gibt es Erinnerungen an das, was in den Familien immer wieder angesprochen wurde, und das sollte nicht verloren gehen.
Die Historikerin, pensionierte Schulleiterin und Ältestenkreis-Vorsitzende der ChristusFriedenGemeinde Dr. Brigitte Hohlfeld plant nach den Erfolgen der ersten drei Zeitzeugenbücher nun einen weiteren Band. Dafür sucht sie Menschen, die oder deren Eltern oder Großeltern von Flucht und Vertreibung betroffen waren und die ihr darüber etwas erzählen oder es selbst aufschreiben möchten.
Hier ihr Aufruf:
"In Zeiten, in denen es weltweit um die 100 Millionen Flüchtlinge gibt, lohnt es sich, an die Flüchtlinge und Vertriebenen in den Jahren ab 1944 zu erinnern. Schätzungen zufolge verließen 13 Millionen Deutsche ihre Heimat im Osten oder wurden durch die Neuordnung Europas auf der Potsdamer Konferenz dazu gezwungen.
Vorher war es in den von der deutschen Wehrmacht besetzten Ländern ebenfalls zu großen Bevölkerungsverschiebungen gekommen.
Es soll daher ein viertes Zeitzeugenbuch entstehen und im Verlag Waldkirch erscheinen.
Ich suche Menschen, die oder deren Eltern oder Großeltern von Flucht oder Vertreibung betroffen waren und darüber erzählen oder es selbst aufschreiben möchten. Noch gibt es Erinnerungen an das, was in den Familien immer wieder angesprochen wurde, und das sollte nicht verloren gehen.
Nehmen Sie Kontakt zu mir auf, über E-Mail: bkhohlfeld@gmx.de
oder das Pfarramt an der Christuskirche: Tel. +49 621 28 000 126.
Sagen Sie es auch gerne an Freunde und Bekannte weiter, von denen Sie wissen, dass deren Familien im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. (Dr. Brigitte Hohlfeld)"
Alle Zeitzeugenbücher sind im Waldkirch Verlag erschienen.
Das Foto zeigt Dr. Brigitte Hohlfeld mit ihrem 3. Zeitzeugenbuch vor der Christuskirche, Foto: de Vos

