STADT.WAND.KUNST auf der Rheinau
Versöhnungskirche: bei „freitags um 4“ geht es am 26. Juni um die sieben Murals des Künstlerduos SOURATI im Stadtteil Rheinau
(19.06.2026, Mannheim) Die großen Wandgemälde verwandeln den Stadtraum in ein Freilicht-Museum. Im Stadtteil Rheinau hat das weit über die Region hinaus aktive Künstler-Duo SOURATI bereits sieben Wandgemälde geschaffen. Das ist besonders. Darüber spricht Quartiermanagerin Dr. Christiane Rudic vom Quartiermanagement Rheinau am 26. Juni um 16 Uhr in der Veranstaltungsreihe „freitags um 4“ in der Versöhnungskirche (Rheinau) mit Projektleiter Sören Gerhold von STADT.WAND.KUNST. Die Teilnahme ist kostenfrei. Ab 15.30 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen.
Seit 2013 sorgt das Projekt „STADT.WAND.KUNST“ in Mannheim dafür, dass sich triste Betonwände in Kunstwerke verwandeln. Das Motto lautet: Bunte Bilder statt graue Betonwände. Graffiti und Street-Art als Bereicherung. Und das alles legal. Die Stadt hat sich mittlerweile zu einem Open-Air-Museum für die internationale Street-Art entwickelt und bietet damit Kunst für jedermann und zu jeder Zeit. Was in der Mannheimer Innenstadt (F6) begann, wurde seither auch in vielen anderen Stadtteile realisiert: Regional und international renommierte Künstler:innen haben Mannheim in ein riesiges Freiluft-Museum verwandelt.
1 Stadtteil, 7 Murals von 1 Künstlerduo
Dass in einem Stadtteil sieben Murals nicht von verschiedenen Künstler:innen stammen, sondern alle die gleiche künstlerische Handschrift tragen, ist besonders und deutschlandweit wohl einzigartig. Wie es zur Realisierung dieses seit 2019 geplanten Projekts kam, darüber informiert Sören Gerhold bei der Veranstaltung mit dem Titel „STADT.WAND.KUNSDT: right here, Rheinau!“. Auch berichtet er über die Intentionen des in Mannheim lebenden Künstlerduos SOURATI, über die einzelnen Murals und über die Erfahrungen, die die Künstler im Stadtteil mit den Menschen gemacht haben. Bei seinem offenen Vortrag kann sich das Publikum mit Fragen einbringen.
Kunstwerke, die ein Lächeln entlocken
„Die Kunstwerke verändern natürlich nicht die Lebensrealität der Menschen hier im Stadtteil. Sie unterbrechen aber die sonst eher tristen Hausfassaden, manche entlocken dem Betrachter ein Lächeln, andere Murals regen zum Nachdenken an“, sagt Quartiermanagerin Christiane Rudic. „In jedem Fall freuen wir uns sehr, dass das Projekt hier realisiert werden konnte und wir freuen uns, dass jetzt auch viele Kunstinteressierte hier zu uns in den Stadtteil kommen. Denn man kann mittlerweile Führungen (visit-mannheim.de) zu den Murals buchen. Wir erhoffen uns alle also auch Auswirkungen auf die Außenwahrnehmung und das Image des Stadtteils.“
Info: „freitags um 4“ findet immer am letzten Freitag des Monats um 16 Uhr in der Versöhnungskirche (Schwabenheimer Str. 2-6, Mannheim-Rheinau) statt. Ab 15.30 Uhr gibt es kostenlos Kaffee und Kuchen. Die Veranstaltungen sind kostenlos. Die Reihe „freitags um 4“ wird veranstaltet vom Team an der evangelischen Versöhnungskirche gemeinsam mit dem Diakonischen Werk und dem Quartiermanagement Rheinau. Sie wird finanziell gefördert durch den Förderverein der Gemeinde und die Diakoniestiftung Mannheim. „freitags um 4“ ergänzt die Angebote in der Versöhnungskirche, zu denen auch der Rheinauer Mittagstisch gehört. Foto: Christiane Rudic (dv)
Die nächsten Termine und Themen:
- 31.07.: „Wenn Bilder Geschichten erzählen…“, mit Dr. Gbeognin Mickael Houngbedji, Caritasverband Mannheim
- 28.08.: „Wird schon gut gehen!? – Hoffnung braucht Handeln“, mit Hansjörg Tenbaum, Diakonisches Werk Mannheim.

