(12.05.2025, Mannheim) Die Stadtsynode, das höchste Entscheidungsgremium der Evangelischen Kirche in Mannheim, trifft sich am Freitag, 16. Mai um 17.30 Uhr zu einer eintägigen Frühjahrssitzung.
Themenschwerpunkt der Synode sind die strukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen der künftigen Struktur des Stadtkirchenbezirks zum 1. Januar 2026. Die derzeit 19 evangelischen Gemeinden schließen sich zu sieben großen Pfarrgemeinden zusammen. Hierzu erlässt die Landeskirche eine eigene Erprobungsrechtsverordnung für den Stadtkirchbezirk Mannheim. In diesem Zusammenhang diskutiert die Stadtsynode auch über den Umgang mit Rücklagen der Gemeinden.
Ab 1. Januar 2026 schließen sich die Gemeinden wie folgt zusammen: Die Dreieinigkeits- und die Schönaugemeinde, derzeit verbunden in der Kooperationsregion Nord, schließen sich zur Pfarrgemeinde Nord zusammen. Die Gnaden-, die Auferstehungs- und die Waldhof-Luzenberggemeinde (derzeit Kooperationsregion Waldhof-Gartenstadt), bilden dann die Pfarrgemeinde Waldhof-Gartenstadt. Die Neckarstadtgemeinde ist bereits jetzt eine Kooperationsregion und wird zur Pfarrgemeinde Neckarstadt. In der derzeitigen Kooperationsregion Ost schließen sich die Gemeinden Käfertal und im Rott, Vogelstang, Petrus, Feudenheim und Kirche auf Franklin.YChurch zur Pfarrgemeinde Ost zusammen. In der Kooperationsregion Mitte werden die CityGemeinde Hafen-Konkordien, die ChristusFrieden- und die Thomasgemeinde gemeinsam die Pfarrgemeinde Mitte bilden. Die künftige Pfarrgemeinde Almenhof-Lindenhof-Neckarau vereint die Johannis-, die MarkusLukas- und die Matthäusgemeinde. Und im Mannheimer Süden schließen sich die Erlöser-, die Rheinau- und die Johannis-Calvin-Gemeinde zur Pfarrgemeinde Süd zusammen. Sie alle arbeiten dann jeweils mit einem gemeinsamen Budget, in das die jeweiligen Gemeinderücklagen mit einfließen.
Auf der Synode wird in Nachfolge von Pfarrer Florian Binsch, der Mannheim zum 1. Juni verlässt, ein stellvertretendes Mitglied des Stadtkirchenrats neu gewählt. (dv)

