(Mannheim, 25.6.2025) Nachdem die MEILE DER RELIGIONEN 2025 kurzfristig abgesagt werden musste, trafen sich am Abend der MEILE, am 24. Juni, zahlreiche Mitglieder des FORUM DER RELIGIONEN Mannheim zu einem direkten Austausch. Gemeinsam reflektierten sie die Situation, die zur Absage der MEILE geführt hatte. Denn durch die Absagen von teilnehmenden Gemeinden und Gruppen waren die organisatorischen Abläufe nicht mehr zu stemmen gewesen. Bei dem Treffen am 24. Juni verabredeten die Religionsvertreter:innen weitere Treffen und formulierten vor allem den Wunsch nach einer MEILE DER RELIGIONEN in absehbarer Zeit.
„Die Absage der MEILE DER RELIGIONEN ist allen Mitgliedern des FORUM sehr schwergefallen. Das FORUM ist vollkommen überzeugt von der MEILE DER RELIGIONEN und ist fest entschlossen, zeitnah die MEILE und vielleicht neue Formate im interreligiösen Miteinander zu planen“, betonen die Mitglieder des FORUM DER RELIGIONEN.
Die Absage erfolgte sowohl aus Sicherheits- als auch aus den daraus resultierenden organisatorischen Erwägungen. „Erstere sind keineswegs Ausdruck eines fehlenden Vertrauens in unsere Polizei, ebenso wenig in das sorgfältig erarbeitete Sicherheitspaket, das im Zuge der Vorbereitungen der MEILE erarbeitet wurde. Es waren ausschließlich Erwägungen aus Verantwortungsbewusstsein gegenüber den teilnehmenden Personen.“
Ferner heben die Sprecher des FORUM DER RELIGIONEN hervor: „Wir sind entschlossen, wieder eine MEILE DER RELIGIONEN zu organisieren. Dies ist Ausdruck unserer festen Überzeugung vom Wert der MEILE. Selbstverständlich nehmen wir gern die Einladung des Oberbürgermeisters zu einem Gespräch an. Bei diesem werden wir vor allem deutlich machen können, dass wir als FORUM nach wie vor zusammenstehen und von der Zukunft des FORUM überzeugt sind. Damit bekräftigt das FORUM, als einmalige Institution des interreligiösen Miteinanders, seinen Betrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.
INFO: Mitglieder des FORUM DER RELIGIONEN sind Vertreterinnen und Vertreter der christlichen Kirchen, der Moscheegemeinden, der jüdischen Gemeinde und der alevitischen Gemeinde. Seit 2007 steht dieses interreligiöse Dialogforum für ein friedliches, vertrauensvolles und freundschaftliches Miteinander der Religionen in der Quadratestadt.

