(09.12.2025, Mannheim) Einen ganzen Karton voller Selbstgestricktem hat Elvira Schmid in die KinderVesperkirche gebracht. Der Handarbeitskreis, den sie leitet und der sich regelmäßig im Bürgerhaus Gartenstadt trifft, hat für warme Schals, Socken und Mützen gesorgt.
Der Handarbeitskreis im Stadtteil Gartenstadt lässt die Nadeln klappern für andere: Die derzeit 14 Handarbeitsfreudigen im Alter ab 50 Jahren stricken alle für einen guten Zweck, erläutert Elvira Schmid: „Wir wollen Bedürftige beschenken. Daher stricken wir ausschließlich für andere und nicht für uns selbst.“ Die Wolle wird auf Wunsch zur Verfügung gestellt. Gestrickt werde, was benötigt würde.
Die gebürtige Mannheimerin Elvira Schmid leitet den Handarbeitskreis seit mehr als 20 Jahren. Schon als Jugendliche hatte gern gestrickt. Nach ihrer Berufstätigkeit kam sie seinerzeit zum Handarbeitskreis dazu – und blieb.
Jetzt trifft sich der handarbeitende Kreis in gemütlicher Runde jeden zweiten Mittwoch von 15 bis 17 Uhr im Bürgerhaus Gartenstadt. Dort gibt es dann auch Kaffee und Kuchen. „Wir sind eine schöne Gemeinschaft und freuen uns immer auf die Treffen und das gemeinsame Stricken“, berichtet die 83-Jährige, die dann auch Strickprojekte vergibt.
Das Gestrickte verkauft der Handarbeitskreis dann auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt. Der Erlös wird gespendet, nicht verkaufte Ware ebenfalls. So kam der Karton in die KinderVesperkirche. Was dort nicht direkt benötigt wird, gibt KinderVesperkirchen-Leiterin Svenja Hauseur weiter in das Kinderkaufhaus der Diakonie in der Neckarstadt. Dort können die wärmenden Waren dann zu einem sehr günstigen Preis erstanden werden. „Wir stricken auch für die Vesperkirche in der Mannheimer Innenstadt“, fügt Elvira Schmid noch an. Dann werde allerdings an den Socken für Erwachsene deutlich länger gestrickt als für die kleinen Kindergrößen, schmunzelt sie.
Interessierte sind beim Handarbeitskreis willkommen. Informationen gibt es am Bürgerhaus Gartenstadt. (dv) Foto: Gemeinde

