Abschied von Ehepaar Peulen

An der Gnadenkirche endet eine Ära

Nach Jahrzehnten ehrenamtlichen Engagements zieht sich das Ehepaar Peulen aus seinen Aufgaben zurück. Die Gemeinde verabschiedete sie mit einem feierlichen Gottesdienst und dankte für das Engagement und die Treue.

Über fünf Jahrzehnte prägte das Ehepaar Peulen die Gemeindearbeit an der Gnadenkirche. Die Bibelworte "Dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat" (1. Petrus 4,10) waren stets die Leitlinie, unter der Peulens ihr Leben dem Glauben und der Kirche widmeten. 
 
Im Gottesdienst am 18. Januar wurde das Ehepaar Peulens feierlich verabschiedet und geehrt mit Dankesworten von Pfarrerin Miriam Waldmann, dem Ältestenkreis und früheren Pfarrerinnen und Pfarrern. Denn Pfarrer Meuret, das Pfarrerehepaar Heitmann-Kühlewein und Pfarrer Koch hatten es sich nicht nehmen lassen, an der Verabschiedung teilzunehmen
 
Roswitha Peulen war als langjährige Kirchendienerin für alles innerhalb und außerhalb des Gottesdienstes verantwortlich, das die Gnadenkirche betraf. Daneben  betreute sie die Krabbelgruppe der Gemeinde, war unverzichtbar für die Organisation und Bewirtung bei Veranstaltungen aller Art, beteiligte sich an unzähligen anderen Aktivitäten und war einfach die gute Seele der Gemeinde.
 
Dieter Peulen gehörte 49 Jahre dem Ältestenkreis an, davon leitete er ihn über 40 Jahre lang. Gewieft in Finanzen und Verwaltung sicherte er auch in schwierigen Zeiten die Handlungsfähigkeit der Gemeinde. Unter anderem organisierte er lange Zeit Jugendgruppen und -freizeiten, hatte immer ein offenes Herz für die Konfirmand:innen und initiierte das Freiwillige Soziale Jahr an der Gnadenkirche. Einsatz für den Gemeindeverein, das Johann-Peter-Hebel-Heim und die sozialen Belange in der Gemeinde kamen hinzu. Alles weitere Engagement aufzuzählen, würde sehr viel Raum einnehmen.
 
Mit ihrer Präsenz, vor allem aber ihrer Arbeit im Hintergrund, gab das Ehepaar Peulen der Gnadengemeinde ein - besser gesagt - zwei Gesichter, die jede und jeder kannte. Mit der Fusion zur Pfarrgemeinde Waldhof-Gartenstadt übergeben sie ihre Aufgaben nun in neue Hände, nicht ohne diesen Übergang mit verantwortungsvoller Umsicht zu gestalten. 
 
Der Gemeinde wird Peulens Unterstützung fehlen, aber wir freuen uns, sie weiter regelmäßig in der Gnadenkirche zu sehen. Eigens dafür wurden ihre Stammplätze unter der Empore mit zwei Namenschildern an der Kirchenbank versehen.
 
Wir sagen für alles "DANKE" - bleiben Sie behütet unter Gottes Segen, Frau und Herr Peulen!